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WordPress auf HTTPS umstellen

Von | CMS Systeme, News & Pressmeldungen, Oft nachgefragt, WHF Blog | Keine Kommentare

Aktuell ist es in aller Munde, dass Webseiten auf SSL Verschlüsselung und somit https:// umgestellt werden sollten, da die Webbrowser bereits jetzt Warnmeldungen ausgeben. Ebenfalls wird die Bewertung Ihrer Seite durch Google negativ beeinflusst, wenn die Seite nicht per https erreichbar ist.  Zudem sind gwerbliche Anwender gesetzlich dazu verpflichtet, Daten, welche über Kontaktformulare und dergleichen übertragen werden, entsprechend abzusichern.

Am Beispiel WordPress zeige ich, wie man seine Domain auf HTTPS umstellt.

Wenn Sie die Umstellung nicht selbst vornehmen möchten oder können, helfen wir Ihnen natürlich gerne weiter. Nehmen Sie hierzu einfach über das Support Mail Formular Kontakt mit uns auf. Wir erstellen Ihnen dann ein unverbindliches Angebot.

Schritt 1: Eine Datensicherung erstellen.

Auch wenn die weiterem Schritte, wie beschrieben, in aller Regel ohne Komplikationen ablaufen, macht es dennoch Sinn, eine Datensicherung Ihrer Seite vorzunehmen. Für WordPress gibt es ein Vielzahl von Backup Plugins. Eine Suche auf Google bringt diese zu Tage. Als Beispiel sei hier Duplicator genannt.

Schritt 2: Das SSL Zertifikat einrichten – bei uns ganz einfach.

Für alle Kunden bieten wir kostenlose SSL Zertifikate von LetsEncrypt an. Andere Zertifikate erhalten Sie bei uns auf Anfrage. Ein solches Zertifikat ist im WHF Panel in nur zwei Minuten ganz unkompliziert ausgestellt.

So gehen Sie vor:

Melden Sie sich im WHF Panel an und klicken Sie im Menü auf „Domains / SSL“  -> „Übersicht / bearbeiten“. Danach gelangen Sie mit einem Klick auf  dem grünen Button „SSL Zertifikat“ zur SSL Übersicht. Wählen Sie bei „Verfügbare Domains“ die Domain aus, welche Sie auf HTTPS umstellen wollen und auf der rechten Seite das Zertifikat „Lets Encrypt“. Lesen Sie nun den Hinweis aufmerksam durch und bestätigen Sie diese durch setzen des Hakens, wenn alle Vorraussetzungen erfüllt sind. Im Anschluss genügt ein Klick auf „Lets Encrypt“ bestellen.

Nach ca. zwei Minuten sollte das Sanduhr Symbol verschwunden sein und die Domain in der Übersicht durch ein grünes Schloss Symbol gekennzeichnet sein. Die Domain kann jetzt schon per HTTPS aufgerufen werden. Das vermeintlich schwerste Unterfangen ist somit schon erledigt.

Schritt 3: WordPress für den Betrieb unter HTTPS vorbereiten

Da WordPress leider die doch etwas unschöne Angewohnheit hat, jeglicher interner Verlinkung von Bildern und Seiten die komplette Domain voran zu stellen, ist die Vorarbeit etwas internsiver. Es ist nun nötig, alle internen Links von „http://www.meine-domain.de/….“ in „https://www.meine-domain.de/…..“ umzubennen.  Das hört sich zunächst nach viel Arbeit an, aber das ist es nicht.

Wir verwenden für diese Aufgabe das Plugin Search & Replace. Installieren Sie das Plugin und gehen Sie anschliessend im WordPress Backend in das Menü Werkzeuge und wählen Sie „Seaarch & Replace“ aus.

Aktivieren Sie dort den Reiter „Ersetze Domain URL“ und tragen Sie bei „Ersetzen durch die Domain mit https ein. Nun können Sie das Austauschen der URL durch betätigen des Buttons „Ersetze Domain/URL“ in Gang setzen.

Wenn der Vorgang abgeschlossen ist sollte beim Aufruf Ihrer Seite das Schlosssymbol im Browser grün sein und die Seite sollte fehlerfrei angezeigt werden.

Sollte dies nicht der Fall sein, kann folgendes weiter helfen:

  • Wahrscheinlich  wurde noch eine URL von Hand in einem Template oder dergleichen eingefügt. Ein Blick in den Seitenquelltext bringt hier oft den Übeltäter zu Tage. Einfach im Quelltext nach „http://“ suchen und Sie sollten fündig werden.
  • Kontrollieren Sie im WordPress Admin Bereich unter „Einstellungen“ -> „Allgemein“ die „WordPress-Adresse (URL)“ und „Website-Adresse (URL)“. Diese sollte nun auch mit https beginnen. Wenn nicht, müssen Sie das an dieser Stelle ändern.
  • Sollte WordPress nun gar nicht mehr erreichbar sein muss mit Sicherheit die wp-config.php im Root Verzeichnis von WordPress angepasst werden. Kontrollieren Sie in dieser Datei, ob folgendene Konstanten definiert werden:

    define(‚WP_SITEURL‘, ‚http://www.meinedomain.de‘);
    define(‚WP_HOME‘, ‚http://www.meinedomain.de‘);

  • Wenn Sie Apache hinter dem NGINX Server verwenden fügen Sie in der Datei wp-config.php nach

    define('WP_DEBUG', false);

    folgendes ein:

    if ( $_SERVER['HTTP_X_FORWARDED_PROTO'] == 'https' )
    {
    $_SERVER['HTTPS'] = 'on';
    $_SERVER['SERVER_PORT'] = 443;
    }

    Ihr WordPress System sollte nun auch hinter dem NGINX Proxy korrekt funktionieren.

Wenn dies der Fall ist, passen Sie an dieser Stelle die URL’s an und ersetzen Sie http durch https. nach dem Speichern der Datei sollte Ihr WordPress wieder erreichbar sein.

Schritt 4: Weiterleitungen

WordPress verwendet nun https und leitet auch automatisch auf https um. In den meisten Fällen ist es jedoch ratsam, eine Weiterleitung von http auf https einzurichten (301 moved permanently). Bei unseren NGINX Hosting Paketen geniesen Sie den Luxus, diese Aufgabe mit ein paar Mausklicks über unser WHF Panel erledigen zu können.

Klicken Sie auf das Stift Symbol um die Domain zu bearbeiten. Aktivieren Sie den Reiter „Webserver / PHP Einstellungen“. Ganz unten finden Sie die Option „HTTP:// auf HTTPS:// umleiten“, welche Sie einfach aktivieren. Nach einer Minute ist diese Einstellung übernommen und der NGINX Webserver kümmert sich nativ mit höchster Geschindigkeit um die Weiterleitung. Eine .htaccess Datei ist hier nicht nötig, auch wenn Sie Apache anstatt NGINX verwenden.

Bei reinem Apache Hosting erledigt folgende mod_rewrite Anweisung die Aufgabe:

#auf HTTPS umleiten
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]

 

Fertig

Ihre WordPress Seite läuft nun mit HTTPS und Sie sind auf der sicheren Seite. Das Lets Encrypt Zertifikat wir durch uns automatisch verlängert und bleibt auf dem neuesten Stand. Sie müssen sich um nichts weiter kümmern.

Ist das nicht eine Empfehlung wert?

Drush für Drupal selbst installieren

Von | CMS Systeme, WHF Blog | Keine Kommentare

Wir haben für Drupal Fans zwar bereits Drush vorinstalliert, jedoch wird für die Entwicklung oft eine andere Version verwendet oder benötigt. Nachfolgend zeigen wir euch, wie Ihr eine eigene Version von Drush installieren könnt.

In der Secure Shell folgende Befehle der Reihe nach eingeben:


#> cd $HOME  (Ein Ersatz für cd /home oder /cd /var/www/[USER]/home)
#> git clone https://github.com/drush-ops/drush.git drush
#> cd drush/
#> git checkout 8.x <- hier die gewünschte Version bestimmen
#> composer install
#> ./drush --version
Drush Version : 8.1.13-dev

Damit die selbst installierte Version von Drush verwendet wird, kann man das originale Kommando mit einem Alias überschreiben. Das geht wie folgt:


#> alias drush="/home/drush/drush"

Das ganze kann auch in der Datei /etc/bash.bashrc eingetragen werden, damit das Drush im Home Verzeichnis dauerhaft verwendet wird.

So ist es auch möglich, mehrere Drush Versionen bereit zu halten und jeweils mit Hilfe des alias Befehls die Version zu wechseln.

TYPO3 8.7 – PHP GD library gif support broken

Von | CMS Systeme, Wissensdatenbank | Keine Kommentare

Sie erhalten bei der Installation von TYPO3 8.7 LTS die folgende Meldung als roten Warnmeldung:

„PHP GD library gif support broken“

und/oder

„PHP GD library png support broken“

Hierbei handelt es sich um einen Fehler im Install Tool von TYPO3 und hat nichts mit unserem Server Setup zu tun.

Aktivieren Sie für die verwendete PHP Version die Option „allow_url_fopen“ im WHF Panel. Nach einer Minute wird die Meldung verschwunden sein und Sie können mit der Installation weiter fortfahren. Es ist auch möglich, die Meldung komplett zu ignorieren, wenn Sie anstatt des „fopen Wrappers“ die Curl Funktionen verwenden möchten, was von uns empfohlen wird.

TYPO3 und das „trustedHostsPattern“ Problem

Von | CMS Systeme, Wissensdatenbank | Keine Kommentare

Bei einem TYPO3 Update im letzten Jahr wurde eine neue Systemvariable namens „trustedHostsPattern“ eingeführt.

Grund war die Möglichkeit von sog. Host Spoofing Angriffen, welche durch eine nicht ausreichende Validierung der HTTP-host-header bedingt war. Generell werden die host-header clientseitig gesetzt und können daher leicht manipuliert werden.

Durch die Einstellung des trustedHostsPattern Parameters kann diese Problematik verhindert werden (Prüfung der host-header mit den dort eingetragenen Werten).

trustedhostspattern

Die Standardeinstellung „SERVER_NAME“ sollte bei den meisten Webseiten  funktionieren. Wenn nicht, bleibt nur das händische Eintragen der entsprechenden Domain in der Konfiguration von TYPO3 oder über das Install Tool. Sind mehrere Domains im Einsatz, wird folgendes helfen:

‚trustedHostsPattern‘ => ‚(www\\.)?meine\\-domain\\.de‘

Dies sorgt nun dafür, das die Seite unter beiden Varianten der Domains aufrufbar ist. Also mit und ohne „www“

Es gibt auch noch die Möglichkeit die Prüfung zu umgehen, wovon jedoch ausdrücklich abgeraten wird:

‚trustedHostsPattern‘ => ‚.*‘

Nachdem die dieser Eintrag aktiviert wurde, wird jede Domain und Domainvariante akzeptiert.

Wie ersichtlich, können reguläre Ausdrücke verwendet werden. Im Installtool finden sich Hinweise über mögliche Einstellungen. Weitere Informationen (auch zu Servereinstellungen) gibt es hier.

WordPress Sicherheit – Ein Leitfaden – Teil 1

Von | CMS Systeme, Sicherheit, WHF Blog | Keine Kommentare

Wordpress ist ein sehr beliebtes Blog und CMS System und wird bei unseren Hosting Kunden sehr oft verwendet. Dies hat zur Folge, das es auch ein beliebtes Ziel für Hacker und die, die es einmal werden wollen, ist. Befolgt man jedoch ein paar grundsätzliche Regeln, ist man schon fast auf der sicheren Seite und das System ist sicher.

Unser Leitfaden erklärt alles Wichtige für den Betrieb von Wordpress.

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TYPO3 6.2 Installation

Von | CMS Systeme, Wissensdatenbank | Keine Kommentare

Bei der Installation von TYPO3 6.2 mit Hilfe des 1-2-3-4 Setups erhalten Sie auf der ersten Seite eine gelb hinterlegte Warnungen betreffend „Low PHP script execution time“. Diese können Sie getrost ignorieren und mit der Installation fortfahren. TYPO3 wird, wie immer, einwandfrei auf unseren Servern laufen.
Eine kurze Erläuterung zu den Meldungen: Mehr lesen

TYPO3 6.2 und der Rich Text Editor – RTE

Von | CMS Systeme, Wissensdatenbank | Keine Kommentare

Problem: Bei der TYPO3 Version 6.2 funktioniert der integrierte Rich Text Editor, kurz RTE, nicht nach der Installation.

Grund hierfür ist, das der Editor per Default nicht aktiviert ist. Dies müssen Sie in den Benutzer Einstellungen unter  „Bearbeiten und erweiterte Funktionen“ nachholen. Nachdem Sie dies durchgeführt haben und die Einstellungen gespeichert wurden, steht der Editor für die Arbeit zur Verfügung.